Donnerstag, Februar 06, 2014

Der ungewöhnlichste Buchtitel des Jahres

Zuerst dachte ich „Das erotische Potential meines Kleingärtnervereins“. Der wird‘s. Dann stieß ich auf „Die Kunst mit einem Hummer spazieren zu gehen“ und ich revidierte meine Meinung. Der war noch besser. Kurz darauf stolperte ich über „Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter“, dann über „Wir hatten nix, nur Umlaute“ und schließlich warf ich alles über den Haufen und fing nochmal von vorne an.

Seit heute steht sie: Die Longlist für den „Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres 2013“.
Es ist der erste Buchpreis, den die 2013 gegründete Community „Was liest Du“ gemeinsam mit ihren Mitgliedern und einer hochkarätig besetzten Fachjury vergibt. Ein Buchpreis, der sich nur auf den Titel bezieht – den Roman selbst, seine Geschichte und Sprache nicht weiter beachtet. Ein Buchpreis, bei dem man das Buch nicht gelesen haben muss. 

In den vergangenen Tagen wurden Hunderte von Vorschlägen eingereicht. Von Random House über Fischer bis hin zu kleinen Verlagen wie Covadonga oder Ubooks waren zahlreiche Verlage vertreten, die bei ihrem Programm für 2013 wahre Kreativität bewiesen haben. Die interessantesten und meistgenannten 50 Titel haben es nun auf die Longlist geschafft.

Übrigens: Als ich sagte: „hochkarätig besetzte“ Jury, habe ich nicht übertrieben. Denn wir freuen uns sehr, dass wir alle unsere Wunschkandidaten auf Anhieb dafür gewinnen konnten! Und das wären: Jan Drees, Sebastian Fitzek, Peter M. Hetzel, Timm Klotzek und Ann-Kathrin Schwarz.

Bis zum 16. Februar stimmen die Mitglieder für ihre Favoriten ab. Die zehn beliebtesten Titel werden schließlich die Shortlist ergeben, deren abschließender Sieger durch das Urteil der Community sowie der Fachjury bestimmt wird. Im Rahmen der Leipziger Buchmesse wird der Preis feierlich übergeben.
Ich habe heute schon abgestimmt und freue mich, dass mein Favorit schon einige Fans hat. Zur Abstimmung geht's hier entlang: www.ungewoehnlichster-buchtitel.de

Übrigens: Ich habe gezählt: Exakt 136 Tagen ist hier auf „Marens Langeweile“ nichts mehr passiert. Geschrieben habe ich trotzdem. Und zwar über Themen rund ums Buch – und sogar gebastelt wurde. Und auch wenn ich hier ab sofort wieder mehr veröffentlichen möchte, muss ich ehrlich zugeben: In diesem Punkt traue ich mir selber nicht (schlechte Erfahrungen und so). Deswegen der kleine Hinweis: Meine Artikel und DIY-Ideen findet ihr auch unter diesem Link

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