Sonntag, Juni 26, 2011

Pink

Über das Lied "Dear Mr. President"

Die Symapthie der Welt für die amerikanische Politik grenzt offensichtlich beinahe an euphorischer Glorifizierung. Bei so einer unkritischen Gesamhthaltung müssen wir Pink geradezu dankbar dafür sein, dass sie ihr Party-Image für einige Wochen zugunsten einer neuen, noch nie dagewesenen, Weltverbesserer-Lebensphilosophie geopfert hat um der Welt die Richtung zu weisen.
Tatsächlich erinnert ihr Outfit in dem dazugehörigen Musikvideo an eine christliche Rock-Zopf-Birkenstock-Mentalität; eine Öko-Lady tritt für die Gerechtigkeit ein.

Braunkohle

In dieser Woche ergab sich ein interessantes Gespräch zwischen meiner Kollegin und einem Kunden.

Kunde: "Ich brauche einen Atlas."
L.: "Welchen denn?"
Kunde: "Wie, welchen denn? Deutschland ist Deutschland und die Welt ist die Welt."
Geduldig erklärte meine Kollegin einige Unterschiede.
Kunde (einsichtig): "Okay, darf ich mir dann mal die Deutschlandkarten anschauen und vergleichen?"
L.: "Aber natürlich, gerne."

Freitag, Juni 24, 2011

Träume

Mittwoch und Donnerstag hatte ich frei. Als der Wecker heute morgen klingelte, konnte ich es gar nicht fassen. Musste ich tatsächlich heute schon wieder arbeiten? Das konnte doch gar nicht sein. Und wirklich, ich hatte mich schnell wieder beruhigt. Schließlich hatte ich Urlaub und konnte so lange schlafen, wie ich wollte.

...oder etwa nicht?

Um viertel vor sieben stand ich unter der Dusche und verfluchte die fehlenden Brückentage im Einzelhandel.

Donnerstag, Juni 23, 2011

Zwischenstand

In dieser Woche musste ich schon mit einigen Enttäuschungen leben...

  • Jeder einzelne Tag war verregnet und ich hatte nur an einem den Schirm dabei.

  • Beim Lotto habe ich nicht eine Zahl richtig angekreuzt.

  • Trotz meiner hervorragenden Arbeit wurde mir weder eine Gehaltserhöhung noch eine Beförderung angeboten.

  • An meinem Schreibtisch ist kein großer Roman entstanden.

Sonntag, Juni 19, 2011

Sammelwahn

... oder wie ich versuchte, noch ein Buch ins Regal zu stellen.

In den letzten sieben Jahren bin ich sechs mal umgezogen. Kurz vor meinem zweiten Umzug starb der Vater eines Bekannten, der leidenschaftlicher Buchsammler war. Ganz im Gegensatz zu meinem Bekannten, einem Gärtner. Schnell mobilisierte er alle potentiellen Interessenten und lud sie in einen großen Lagerraum ein, wo er sein Erbe zum Verschenken bereit hielt. Als ich an einem Freitag Nachmittag kam, staunte ich nicht schlecht, als ich dutzende Bananenkisten voller Bücher auf den Tischen und dem Boden verteilt liegen sah.